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Plattform Freie Schulen Steiermark e.V.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die "Plattform Freie Schulen Steiermark"?

Schon länger miteinander vernetzt haben sich im April 2006 die nicht konfessionellen Privatschulen der Steiermark (Schulen in freier Trägerschaft, Freie Schulen) zum Verein „Plattform Freie Schulen Steiermark“ zusammengeschlossen, um sich der Öffentlichkeit als gleichberechtigte Alternative zu den Regelschulen vorzustellen. Die Plattform steht für die gemeinsame Vision einer ganzheitlichen Erziehung, Individuelle Förderung, Stärkung der Persönlichkeit sowie soziale und ökologische Zielsetzungen.

Sitz des Vereins: St. Peter Hauptstraße 182, A-8042 Graz, Obmann: Harald Almer

Forderungen der Plattform

In der Plattform sind derzeit Schulen mit ca. 800 Kindern organisiert.

Wir forden von der Politik

- eine gesetzlich geregelte Finanzierung unserer Schulen (Übernahme der Personalkosten ähnlich den konfessionellen Privatschulen)

- faire Bildungschancen für alle SchülerInnen und

- die Möglichkeit zu einer freie Bildungsentscheidung für alle Eltern

Mitgliedschulen

Freie Waldorfschule Graz

Eine andere Welt des Lernens

Die Freie Waldorfschule Graz ist eine von 850 Waldorfschulen weltweit und die zweitgrößte Waldorfschule Österreichs. Sie wird im Schuljahr 2007/08 von 319 SchülerInnen besucht. In Österreich gibt es derzeit dreizehn, in Graz mit der „Karl Schubert Schule“ (Integration und spezielle Förderung behinderter Kinder) zwei Waldorfschulen.

Die Freie Waldorfschule Graz wurde 1980 gegründet, seit 1986 ist sie im ehemaligen Schloss Messendorf untergebracht. Auch im Schulbezirk St. Peter ist sie die größte Schule. Das Öffentlichkeitsrecht besitzt die FWS Graz seit 1986.

Die Freie Waldorfschule Graz wird von einem Kollegium geführt. Schulerhalter ist der „Verein der Freien Waldorfschule Graz“. Der Betrieb der Schule wird über Schulgeld (Elternbeiträge) finanziert. Benefizveranstaltungen und Mitarbeit der Eltern (etwa bei der Reinigung und Instandhaltung der Gebäude) sind für Erhaltung und Betrieb der Schule unerlässlich.

Die Freie Waldorfschule Graz ist Mitglied im „Bund der Freien Waldorfschulen in Österreich“, im „European Council for Freedom of Education“ (EFFE) und bei der „Plattform Freie Schulen Steiermark e.V.“. Alle drei Vereinigungen streben eine gesetzlich geregelte Finanzierung der nicht konfessionellen Privatschulen an. Im Gegensatz zur Mehrheit der EU-Länder ist in Österreich nur die Förderung konfessioneller Privatschulen gesetzlich verankert.

Der Unterricht an einer Waldorfschule basiert auf dem pädagogischen Konzept, das der Österreicher Rudolf Steiner (1861-1925) für die Gründung einer Arbeiterschule der „Waldorf Astoria Zigarettenfabrik“ 1919 in Stuttgart entwickelt hat.

Der Lehrplan folgt reformpädagogischen Grundsätzen, d.h. kognitives, künstlerisches und soziales Lernen sind gleichberechtigt. Ziel des Unterrichts ist eine umfassende Persönlichkeitsbildung. Schwerpunkte sind Kunst - zwei Musikinstrumente, Schulorchester, Eurythmie (Bewegungskunst), Theateraufführungen; handwerklich-künstlerischer Unterricht (Schnitzen, Zeichnen, Malen, Weben, Schmieden, Plastizieren, Kartonage, Steinbildhauen u.v.m.), Natur - Gartenbau, Landwirtschaftspraktikum, Schwerpunkt Ökologie – und Soziales - intensive Arbeit an der Sozialgestalt der Klasse, Sozialpraktikum in der 12. Klasse.

Der Unterricht erfolgt nicht – wie in der Regelschule - im 50-Minuten-Takt, sondern in „Epochen“, d.h. mit thematischer Schwerpunktbildung etwa fünf Wochen lang. Wichtigstes Prinzip dabei ist, die Neugierde und innere Anteilnahme des Kindes und das Verantwortungsbewusstsein der Heranwachsenden zu bewahren und zu stärken.

Die Freie Waldorfschule Graz ist eine 12-stufige Gesamtschule mit Hauptschulabschluss nach der neunten Klasse. Für die Matura gibt es eine bewährte Kooperation mit dem BORG Dreierschützengasse. Der sog. „Waldorfabschluss“ (öffentliche Präsentation einer handwerklich künstlerischen und einer Arbeit mit wissenschaftlichem Ansatz) ist in einigen europäischen Ländern dem Abitur gleichgestellt.

http://www.waldorf-graz.at [1]


Karl Schubert-Schule Graz

Waldorfschule, Hort und Kindergarten mit Integration

Die Karl Schubert-Schule Graz besteht bereits seit 22 Jahren und seit fünfzehn Jahren als Integrationsschule mit Kleinklassen. Seit zweieinhalb Jahren gibt es auch einen integrativen Kindergarten, der sich großen Zuspruchs erfreut. In Integrationsklassen von der ersten bis bis zur derzeit neunten Schulstufe werden jeweils bis zu höchstens 20 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, wobei besonderes Augenmerk auf die Zusammensetzung der Klasse gelegt wird: Der Anteil der heilpädagogisch zu betreuenden, hyperaktiven oder sozial schwierigen Kinder sollte das Gleichgewicht der Klasse nicht zum Kippen bringen. Neben der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer, die die Hauptverantwortung für die Klasse tragen, werden diese besonderen Kinder während ihres gesamten Schultages von ausgebildeten heilpädagogischen MitarbeiterInnen begleitet. In vielen Klassen ist zusätzlich noch ein Zivildiener eingesetzt.

Jede Klasse besitzt einen eigenen kleinen Förderraum, in dem die Kinder mit besonderen Bedürfnissen für sich sein können, wenn sie mit dem Stoff überfordert sind oder eine kurze „Auszeit“ von der Klasse brauchen. Der ganzheitliche Ansatz der Waldorfpädagogik sowie der täglich gleich bleibende rhythmische Ablauf des Schulalltages sind gerade für SchülerInnen mit Schwierigkeiten sehr förderlich!

Jedes Kind hat das Recht auf Gemeinschaft In der Karl Schubert Schule wird versucht, das Recht JEDEN Kindes auf Gemeinschaft mit anderen Kindern zu verwirklichen. Durch das ständige Lernen voneinander entwickeln die Kinder fast "wie von selbst" ein hohes Maß an sozialer Kompetenz. Wir bemühen uns, alle Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, ihre Stärken weiter zu entwickeln und ihre Schwächen im Förderunterricht in Kleinstgruppen möglichst auszugleichen. Die Grundlage jeglichen Unterrichts ist die künstlerische Tätigkeit. Die Lernfähigkeit der Kinder wird durch intensive Sinnesschulung gestärkt. Die täglich wiederholten "rhythmischen Übungen" fördern die Konzentrationsfähigkeit, die künstlerischen und handwerklichen Fächer unterstützen außerdem noch die Ausdauer. „Geschickte Hände machen einen wachen Kopf und führen die Schüler zu größtmöglicher Selbständigkeit.“

Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (bis hin zur gezielten Einzelförderung), die sich selbst in einen kleinen Klassenverband nicht einfügen können, können zwei kleine heilpädagogische Extraklassen (Heilpädagogische Unterstufe oder Heilpädagogische Mittelstufe) mit besonders intensiver Betreuungsmöglichkeit besuchen. In einer Werkoberstufe werden Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen bis zum 21. Lebensjahr in einem „Gesamtunterricht“ unterwiesen, wobei die kulturellen Fähigkeiten je nach individuellem Stand auch in vielen handwerklichen und künstlerischen Tätigkeiten, wie Tischlern, Weben, Gartenbau, Hauswirtschaft usw. geübt werden können.

Nach Absprache mit dem Schularzt bietet die Karl Schubert Schule auch verschiedene Therapien an, wie Heileurythmie, rhythmische Einreibungen und therapeutisches Malen. Daneben arbeiten wir mit einigen Therapeutinnen zusammen, die wir in die Schule einladen, wie z.B. Logotherapie.

Ab der ersten Klasse werden Englisch und Französisch unterrichtet. Der Sprachunterricht beginnt zunächst spielerisch, später wird eine Differenzierung nach Kenntnissen angestrebt - für schwächere Kinder und solche mit heilpädagogischem Bedarf kann während dieser Zeit (zwei bis sechs Stunden pro Woche) spezieller Förderunterricht gegeben werden.

Neues Schulkonzept für die ersten drei Klassen Seit September 2005 wird in den ersten drei Klassen nach einem neu entwickelten Schulkon-zept unterrichtet: Nach dem gemeinsamen Schülermorgenkreis gehen diese Klassen in unse-ren großen Schulgarten oder den angrenzenden Wald und verrichten dort eine nützliche Tä-tigkeit, üben sich in Geschicklichkeitsübungen oder arbeiten im Garten. Darauf folgt der rhythmische Teil in der Klasse, wobei in der ersten und zweiten Klasse eine halbe Stunde Englisch oder Französisch abwechselnd als je dreiwöchige Epoche integriert ist. Nach einer Jause, die gemeinsam in der Klasse eingenommen wird (für alle SchülerInnen werden in der Schulküche Tee und Brote gerichtet), folgen der Hauptunterricht und die verschiedenen Fächer.

Nachmittagsunterricht und Hort Neben den Unterrichtsfächern am Nachmittag ab der dritten Klasse gibt es in der Karl Schu-bert Schule auch einen integrativen Hort und eine Nachmittagsbetreuung für heilpädagogisch zu begleitende Schülerinnen und Schüler. Hier genießen Kinder und Jugendliche mit ver-schiedenen Möglichkeiten und Lernfähigkeiten täglich bis 18. 00 Uhr Lernbetreuung, speziel-len Förderunterricht und Freizeitgestaltung in der wunderschönen Umgebung auf der Ries.


Schule im Pfeifferhof-Knallerbse Graz

Lernen im eigenen Rhythmus

Das pädagogische Konzept der SIP Knallerbse basiert auf den Erkenntnissen und Konzepten vonn Maria Montessori, der Reformpädagogen Célestin Freinet, Rebecca und Mauricio Wild sowie des Psychologen, Biologen und Philosophen Jean Piaget. Untermauert werden die angewendeten Grundsätze mit aktuellen Ergebnissen aus Pädagogik und Gehirnforschung. Maria Montessoris zentrale Prinzipien ihrer Arbeit sind die vorbereitete Umgebung, der respektvolle Umgang miteinander, die freie Wahl der Tätigkeit und das Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“. Jean Piagets Erkenntnissen in der Gehirnforschung trägt die SIP Knallerbse durch die Einteilung in drei SchülerInnengruppen Rechnung: Der konkret operatorischen Phase (6-12 Jahre) entsprechen die Primaria I (1.-3. Schuljahr) und die Primaria II (4.-6. Schuljahr). In dieser Phase lernen Kinder hauptsächlich durch konkretes Tun und mit konkreten Materialien.

Der Sekundaria (ab dem 6. Schuljahr) entspricht die formal operative Phase, in der das Lernen mit abstrakten Medien wie Büchern und dem Computer an Bedeutung gewinnt.

Ein Schultag

Die SchülerInnen kommen mit einem der Schulbusse zwischen 7:45 und 8:15 Uhr in die Schule. Um 8:30 Uhr beginnt die Lernzeit, hierbei setzen sie sich mit Sprache, Mathematik oder kosmischer Erziehung auseinander. Die SchülerInnen wählen selbstverantwortlich, ob sie alleine, zu zweit oder im Team mit den vorhandenen Materialien lernen oder ein Projekt erarbeiten. Die LehrerInnen unterstützen und begleiten sie dabei. Ab 10:00 Uhr jausnen die SchülerInnen, verlagern ihre Aktivitäten in den Außenbereich, malen, zeichnen, basteln und werken im Kreativbereich oder lernen in den ursprünglichen Bereichen weiter.

Den Vormittag über besteht die Möglichkeit an Angeboten, Projekten und Kursen teilzunehmen. Gegen 12:00 Uhr treffen sich Primaria I sowie Primaria II zu Mittagskreisen. Davor räumen die SchülerInnen auf und dokumentieren ihre Tagesaktivitäten in ihren Wochenblättern. Die Schule endet um 12:30 Uhr. An drei Tagen in der Woche bleiben die Sekundaria-SchülerInnen bis 13:40 Uhr in der Schule. Ergänzend wird an einem Nachmittag in der Woche Turnen angeboten.

Kommen Sie zu uns

Wenn sie an der SIP Knallerbse interessiert sind, können sie sich durch folgende Informationsangebote ein lebendiges Bild von der Schule machen: Vormittage der offenen Tür; Informationsabende, Hospitationsmöglichkeit. Informationen über das Leben in der Schule können der halbjährlich erscheinenden Schulzeitung entnommen werden. Sie kann über das Schulbüro gratis abonniert werden. Tel.: 0316 / 35 49 88 - 10 Eine Gesamtübersicht der Inhalte und die aktuellen Termine unserer Veranstaltungen finden sie auf unserer Homepage http://www.knallerbse.at [2]


Regenbogenschule Graz

Kindergarten und Volksschule

Die Regenbogenschule setzt auf die Erkenntnis, dass jedes Kind lernen will. Spielend erfährt es seine Fähigkeiten und Interessen. Es lernt immer. Im Regenbogenhaus entscheidet es in „vorbereiteter Umgebung“ selbst über Art und Inhalte seiner täglichen Beschäftigung in der Schule. Bei ihren Vorhaben werden die Schülerinnen und Schüler von den PädagogInnen unterstützt, die auch dafür sorgen, dass die sozialen Grundregeln eingehalten werden. Im wöchentlichen „Indianerrat“ werden alle Unternehmungen, Veränderungen und Entscheidungen gemeinschaftlich vorgenommen.


Interkulturelle Schule Graz

„Das Leben ist einfach zu wichtig, um es dem Zufall zu überlassen. Erfolgreiches Selbstmanagement entscheidet über den Grad unserer Gesundheit, unseren beruflichen Erfolg, unser Glück oder Unglück in der Partnerschaft sowie über die Erfüllung, die wir im Leben finden. Eine Schule sollte ein Ort der Selbstfindung sein, wo Lehrer zu Freunden werden auf dem Weg zu mir selbst.“ Aus der Zeitschrift „Mit Kindern wachsen“

Die Säulen: • Zentrale Frage: „Was willst DU?“ • Die wirkliche Welt • Lernen von innen nach außen • Interkulturalität • Vielfalt

Das Angebot: • Bereitstellung von Materialien und Möglichkeiten je nach den Interessen der Kinder (Wunschliste) • Aufbau von Kontakten zu Menschen der jeweiligen Interessensgebiete (Mentor-System) • Entwicklung einer konstruktiven Kommunikationskultur • Sprachliche und kulturelle Begleitung durch Muttersprachler (dzt. Kroatisch, Englisch, Italienisch und Arabisch) • Austausch mit verschiedenen Kulturen in Graz • Austausch mit anderen Schulen der Welt • Trainings im Schulstoff der jeweiligen Schulstufe • Begleitung durch den Schulstoff durch eine/n Montessorilehrer/in • Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung • Zustandspezifisches Lernen

Die Struktur: • Dauer: 9-12 Jahre • Altersmischung ohne Klassen • Glockseelehrplan


Privatschule OK – Ort für Kinder Graz

Am Fuße des Buchkogels mitten im Grüngürtel von Graz-Wetzelsdorf befinden sich die Räumlichkeiten der Privatschule OK-Ort für Kinder. 24 Kinder der Vorschulstufe und der 1.-4- Stufe der Volksschule werden hier vormittags und bei Bedarf auch nachmittags in einer altersgemischten Gruppe durch ein Team von 3 Pädagoginnen betreut. Maria Montessoris Konzept des selbstbestimmten, individuellen Lernens mit verschiedensten Materialien steht dabei im Mittelpunkt. Auch das Lernen und Arbeiten an gemeinsamen und selbst gewählten Projektthemen bringt viel Bereicherung in den Schulalltag. Jedes einzelne Kind und sein emotionaler und kognitiver Lernfortschritt und Lerntempo finden Beachtung und Begleitung.

Die Schwerpunkte Bewegung, Sport und Gesundheit werden neben den üblichen Turnstunden durch Morgengymnastik, Morgenlauf, edu-kinesiologische Übungen vermehrt umgesetzt. Weiters finden im Winter eigene Schneetage und im Sommer eine Bewegungswoche statt. Das von den Eltern gerichtete gesunde Jausenbuffet gibt die benötigte Kraft.

Ziel dieser Schule ist das Wohlfühlen aller: Kinder, LehrerInnen und Eltern.


Vulkanschule

Die Vulkanschule befindet sich im „Dorfhaus“ von Wetzelsdorf bei Feldbach. Im Schuljahr 2007/08 wird die Schule von zwei Volksschullehrerinnen mit Montessori- und Jenaplan-Ausbildung betreut. Der Englischunterricht wird von einer „Native Speakerin“, der Religions- und Ethikunterricht von einer Religionslehrerin erteilt. Zurzeit besuchen 18 Kinder die Vulkanschule.

Die Vulkanschule Wetzelsdorf arbeitet nach dem Österreichischen Lehrplan. Die Leis-tungskontrolle erfolgt über Lernzielkatalog und verbale Beurteilung. Das Kind hat die Möglichkeit mit der Lehrerin gemeinsam seine Lernziele zu kontrollieren.

Derzeit werden sechs Schulstufen geführt, doch wird daran gearbeitet, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Sekundaria (7. und 8. Schulstufe) zu schaffen. Monatliche Elternabende, Elterngespräche und Arbeitskreise (Pädagogisches Team, Material-herstellung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit) gehören zum Schulprofil.


Da Vinci Schule - Verein zur Förderung ganzheitlicher Lehr- und Lernmethoden

Individuelle Förderung in Kleingruppen steht im Mittelpunkt des Unterrichts an der DAVINCI-Schule. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Fächern der österreichischen Volks- und Hauptschule werden auch Gegenstände wie Bionik, Gesunde Lebensführung, Soziales Lernen und Kommunikation/Präsentation angeboten. Die Einbettung der Schule in den Ökopark/Hartberg bietet vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten (Ökoparkwerkstätte).

Die Da Vinci Schule ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht und umfasst den Zeitraum von der Vorschule bis zur 8. Schulstufe. Schwerpunkte unserer schulischen Ausrichtung bilden die Pädagogik von Maria Montessori, Célestin Freinet sowie der Ansatz von Vera Birkenbihl


Kinderschule Taptana Leoben

"Wir sehen unsere Aufgabe darin, eine entspannte und vorbereitete Umgebung bereitzustellen, in der Kinder und auch Erwachsene, innerhalb von Freiheit und festen Grenzen, sich ihrem inneren Plan entsprechend, autonom und mit Beziehung zu sich selbst und zur Gemeinschaft, selbstständig schaffen können."


Private Volksschule culmenschule

Unsere Schule erfüllt die Forderungen des Schulunterrichtsgesetzes von der Vorschule bis zur vierten Schulstufe. Da wir unseren Schulbetrieb im Herbst 2008 gestartet haben, kann das Öffentlichkeitsrecht erst rückwirkend am Ende des 1. Schuljahres verliehen werden. Unsere Schule erfüllt die Forderungen des österreichischen Lehrplanes und geht in der Unterrichts¬gestaltung einen reformpädagogischen Weg. Die Erkenntnisse von Maria Montessori und Celestin Freinet dienen uns als Basis und werden von uns weiterentwickelt bzw. ergänzt. Unserer Schule ist es gelungen, ein in reformpädagogischem Unterricht erfahrenes Lehrerteam zu gewinnen. Damit konnte der erste und wichtigste Grundstein unserer Schule gelegt werden. Unsere SchülerInnen lernen in einer didaktisch vorbereiteten Umgebung. In dieser finden Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedenste Materialien, Spiele, Bücher und Lernunterlagen, mit deren Hilfe sie individuell lernen können. Dabei ist der/die LehrerIn, abhängig von der Unterrichtssituation und dem Entwicklungsstand des Kindes, Wissensvermittler, Helfer, Begleiter, Beobachter oder Coach. Für die Benotung verwenden wir als alternative Form der Leistungsbeurteilung einen Lernzielkatalog, der mit der Verleihung des Öffentlichkeitsrechtes die Gültigkeit eines Zeugnisses bekommt.

Schwerpunkte unserer Schule

• "Hilf mir, es selbst zu tun!"

• Individuelle Lernbetreuung

• Kreativität, das größte Gut

Die Kreativität hat nicht nur im „Zeichnen und Malen“ seine einzige Wichtigkeit, sondern in jedem Unterrichtsfach und in jeder Lebenssituation - in der Mathematik, für das Lernen von Sprachen, in der Musik... - in allen Schulfächern sowie im Alltagsleben ist sie ein wichtiger Teil. Jedes Kind in seiner einzigartigen Individualität zu stärken ist uns daher ein vorrangiges Anliegen. Diese Stärkung des eigenen „ICH“s gibt dem heranreifenden Menschen die nötige Festigung für sein zukünftiges Leben. Kreativität ist Basis allen Schaffens und Lernens, sie ist die Basis für alles Tun und Handeln und damit die Basis für Erfolg.

• In einem angstfreien sozialen Klima sollen Bedingungen geschaffen werden, die ermöglichen, dass die Schüler Vertrauen zu sich selbst und anderen gegenüber gewinnen können und dadurch weltoffen und neugierig bleiben.

• altersgemischte Gruppen

• Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen (hängt von der Konstellation und Kapazität der Gruppen ab)

• gesunde Ernährung

• umweltbewusstes Denken

• viel Bewegung

• respekt- und achtvoller Umgang mit allem Lebendigem

• positive Einstellung zur eigenen Persönlichkeit

• Aufnahme unabhängig von Rasse, Geburt, Stand, Sprache und religiösem Bekenntnis

• Es ist unser Ziel, unsere SchülerInnen zum selbständigen und selbsttätigen Arbeiten hinzuführen, indem sie erkennen, dass sie selbst für ihren Lernfortschritt verantwortlich sind.

Der Schulalltag

Der Schultag wird durch einen zeitlichen Rahmen strukturiert und aufgeteilt in:

• gebundene Lern- und Übungszeiten

• Freiarbeitszeiten

• kreative Angebote

• Bewegung und/oder Entspannung, Pausen

• Projekte

• Experimente

• Persönlichkeitsbildung und Förderung der sozial-emotionalen Kompetenz

• gesund leben, sich gesund ernähren

• Exkursionen, Lehrausgänge, Ausflüge, Sport- und Bildungstage, Reisen

Das Team der culmenschule & der Verein zur Förderung und Erhaltung der culmenschule

Veranstaltungen

Podiumsdiskussion "Bereit zu Gewalt - Auch in der Schule?"

Am 21. März 2007 fand die Podiumsdiskussion in der FH Joanneum statt; im folgenden ein Bilderbogen durch die Veranstaltung:

http://www.arge.at/gallery/arge/main.php?g2_itemId=3396

Reformpädagogik und Texte zur Schulentwicklung

Auf der Seite zur Reformpädagogik finden Sie ausgewählte Literatur und anderes Material rund um das Thema Reformpädagogik sowie Texte, Berichte, Artikel rund um das Thema Bildung und Schule.

Persönliche Werkzeuge
Sammlung